Forgotten Realms - Im Feindesland

Kampf dem Attentäter III

Ylva hingegen hatte sich zwei Tage im Wald aufgehalten, die Natur genossen und versucht wieder einen klaren Blick auf die Geschehnisse zu bekommen. Am Morgen des dritten Tages wollte sie sich gerade wieder auf den Heimweg nach Elturel machen, als ihr Falke herangeflogen kam und sich auf ihre ausgestreckte Hand setzte. Dabei übermittelte er Ylva das Bild eines verwundeten jungen Mannes, der stolpernd und stürzend durch eine Tannenschonung lief. Ylva beauftragte ihren Falken sie dorthin zu bringen und verwandelte sich selbst in einen Falken um ihm dorthin zu folgen. Nach einem Flug von ca. 25 Minuten kamen sie an der Schonung an und Ylva verwandelte sich nach der Landung wieder in einen Menschen zurück. Sehr leicht gelang es ihr die Spur des Verwundeten zu finden und zu verfolgen. Kurz bevor sie die Person erreichte schlug Ylva sich seitwärts ins Unterholz und schlich sich näher heran. Als sie durch zwei Tannen hindurchspähte, konnte sie einen Jungen von ca. 16 Jahren sehen, der mit einer schweren Brandverletzung an einer Tanne lehnte. Ylva erkannte sofort, daß die Brandverletzung magisch hervorgerufen worden war, wie z.B.: durch einen Flammenstrahl. Als der Junge sie erblickte, versuchte er sich aufzurichten und einen Dolch zu ziehen. Doch diese Anstrengung war zuviel für ihn und er fiel bewußtlos zu Boden. Ylva versorgte notdürftig seine Wunden, aber sie wußte, daß er ohne die Kräfte eines Heilers nicht überleben würde. Also schickte sie ihren Falken mit einer Nachricht für ihre Gefährten nach Elturel, während sie selbst einen Unterstand baute.
Der Falke erreichte Marek und nachdem er die Nachricht gelesen hatte unterrichtete er die anderen und kurze Zeit später brachen sie mit dem mgischen Teppich auf und folgten dem Falken. Nach ungefähr 2 Stunden fing der Falke an über einem Waldstückzu kreisen und Tulgadur landete den Teppich in der Nähe. Ylva geleitete die Gefährten zu ihrem Unterstand und Marek heilte den Jungen und rettete ihn damit vor dem sicheren Tod. Nachdem der Junge sich etwas erholt hatte, wurde er natürlich befragt wie er zu dieser Verletzung gekommen ist. Der Junge berichtete, daß sein Name Kamiril sei und daß er mit seiner Schwester Sarah auf einem Gutshof in der Nähe des Dorfes Korndell arbeite. Letzte Nacht habe er ein Geräusch gehört und sich daraufhin aus der Scheune geschlichen. Er konnte zwei Männer, der eine wie der Gutsbesitzer gekleidet, beobachten, die sich leise unterhielten. Doch plötzlich erschreckte ihn eine herumstreunende Katze und die Leute wurden auf ihn aufmerksam. Bevor er noch etwas unternehmen konnte, bewegte der eine Mann seine Hand und ein feuriger Strahl traf Kamiril in die Seite. Blind vor Schmerz drehte er sich um und lief in den nahegelegenen Wald, wo er dann von Ylva gefunden wurde.
Die Gefährten beschlossen sich diesen Gutshof mal anzugucken. Also flogen sie mit dem magischen Teppich bis an den Waldrand etwa einen halben Kilometer vom Gutshof entfernt. Mittlerweile war starker Nebel aufgezogen und der Gutshof war in der Ferne kaum auszumachen. Turin und Ylva beschlossen den Hof auszukundschaften. Ylva lenkte mit ihrem magischen Hund die Hofhunde ab, so daß sie sich ungestört umschauen konnten. Turin erkundete das Haupthaus durch die Fenster, konnte aber nur den Besitzer mit seiner Frau und seinem Sohn sehen, der zwischenzeitlich nach draussen ging um die aufgebrachten Hunde in den Schuppen zu sperren. Ylva verschaffte sich Zugang zum Stall, um mit Sarah zu sprechen und ihr über den Verbleib ihres Bruders Kamiril zu berichten. Alles in allem war die Erkundungstour jedoch recht unergiebig, so daß Turin und Ylva sich wieder zurückzogen.
Daher beschloßen die Gefährten die Sache direkt anzugehen. Sie betraten den Gutshof und klopften an die Tür des Haupthauses. Der Gutsbesitzer Rilat von Vesbur ließ sie herein und Marek konfrontierte ihn mit den Vorkommnissen der letzen Nacht. Rilat bestritt jedoch jegliche Verwicklung in diese Sache und das Gespräch landete in einer Sackgasse. Plötzlich betrat Alica den Raum und verkündete, daß eine größere Anzahl Reiter auf dem Weg hierher wären. Sofort bezogen alle geeignete Positione, um den Reitern einen Empfang zu bereiten, doch als sie näherkamen entpuppten sie sich als eine Patrouille der Drachenreiter, die sich vorsichtig dem Hof näherten. Als sie nahe genug heran waren gab Marek sich zu erkennen und fragte nach dem Grund der Anwesenheit. Die Anführerin der Patrouille erklärte ihm, daß es in den nahegelegenen Dorf Korndell einen Mord an einem Händler gegeben hätte.

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engelsberg

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